Darktable und Sony NEX5-T

Achja, Linux ist wie immer ein Trauerspiel … Aaaaber es gibt eine Lösung …

Folgende 2 Probleme:

  • falsche Farben beim importieren der RAW-Bilder, die von einer NEX5-T geschossen wurde
  • die richtigen Entzerrungsparameter für das SEL-P1650 Objektiv gibt es nicht.

Lösung zu Problem1:

Neueste Version von Darktable als Source-Code herunterladen und selbst kompilieren. Dann kennt Darktable zumindest die NEX5-T und die Farben stimmen!

sudo apt-get install intltool libatk1.0-dev libcairo2-dev libexiv2-dev libfontconfig1-dev libfreetype6-dev libgomp1 libgtk2.0-dev libjpeg-dev libtiff4-dev liblcms2-dev liblensfun-dev libpng12-dev libsqlite3-dev libstdc++6-4.4-dev libxml2-dev libopenexr-dev libcurl4-gnutls-dev libgphoto2-2-dev libdbus-glib-1-dev libgnome-keyring-dev fop librsvg2-dev libflickcurl-dev cmake liblua5.2-dev
git clone git://github.com/darktable-org/darktable.git

cd darktable
./build.sh

Lösung zu Problem 2:

Neueste Version der Bibliothek lensfun aus dem git-Repository clonen und die xml-Files der Objektive nach /usr/share/lensfun kopieren.

git clone git://git.code.sf.net/p/lensfun/code lensfun-code

Falls es eine Fehlermeldung gibt, weil der root-Tag kein Attribute haben darf, dann einfach fixen mit:

sed -i 's| version="1"||g' *.xml

Danach funktioniert alles und die Bilder werden perfekt entzerrt!

 

[Linux] Sheet Music mit Lilypond

Lilypond ist ein sehr mächtiges Tool zum Erstellen von Sheet Music.

Ähnlich wie mit Latex (Lilypond benötigt übrigens Latex!), werden die Sheets per normalem Texteditor (ohne WYSIWYG) definiert.

Sieht z.B. so aus:

\new Voice %\relative c'
{
\key g \major
r2. b4
<e'>4\arpeggio e'8 dis'8 <e'>4\arpeggio fis'4
<e' fis' g'>4\arpeggio e'4 <e' b'>4.\arpeggio g'8
<c' c''>4\arpeggio b'4 <c' a'>8\arpeggio b'8 c''8 a'8
<d' b'>4\arpeggio g'4 <d' a'>2\arpeggio
}

Was dann sowas hier ergib (nur die obere Zeile)t:

MKMqWxxH7x

Das tolle ist, dass Lilypond daraus auch direkt Midi-Files erzeugen kann, die alles, was umgesetzt wurde, korrekt wiedergeben!

Ich benötige Lilypond, um das Stück von oben für meine Ocarina anzupassen … Ich hab nur A3 bis F4 zur Verfügung und das Stück hat einen etwas größeren Umfang … Muss ich mal kucken, wie ich es in die Range meiner Ocarina bekomme …

Vermutlich weiß das jeder, aber die Melodie wird immer von der höchsten Note festgelegt, was es einfach macht, Stücke auf eine Stimmt zu reduzieren 🙂

Na, wer erkennt es? 🙂

[Einrad] Fröttmaninger Heide (+kdenlive)

Früher hab ich schon immer meine Klavier-Videos mit kdenlive bearbeitet.

Das Toll war schon immer gut, nur ist es leider furchtbar oft abgestürzt.

Nachdem sich aber Cinelerra als so unglaublich zickig herausgestellt hat, hab ich kdenlive nochmal eine Chance gegeben – und unglaublich, es macht das, was es soll.

Das letzte Fröttmaninger-Heide Projekt hab ich mit kdenlive nochmal neu gemacht und es kann alles das, was ich brauche und ist – nach entsprechender Videodateivorbereitung – nicht mal abgestürzt. Ich glaube kdenlive kam mit meinen h264-Videos nicht zurcht.

kdenlive ist intuitiv bedienbar und hat einen modernen look. Wenn man sich mal die Icons der Video-Effekte oder -Transitionen bei Cinelerra ansieht, dann kommt einem schnell das K*tzen und das untrügliche Gefühl, dass die schon Jahrzehnte auf dem Buckel haben müssen 😉

Dann werde ich cinelerra wieder von meinem Linux löschen und komplett auf kdenlive umsteigen … 🙂

GoPro und Cinelerra

Als Profi-Tool für Linux wird ja immer Cinelerra erwähnt, weil es irgendwie alles kann, was ein Profi braucht.

Ich hab es getestet und nach ein paar Stunden des Ärgerns erstmal einen bitterbösen (aber schon wieder gelöschten) Blog-Post geschrieben, weil es solche Probleme mit meinem Video-Material von der GoPro hat.

Es war unmöglich, flüssig Videos abzuspielen … Teilweise sank die Frame-Rate auf 2fps … kA, was da solange zum Rumrechnen war.

Naja, mittlerweile hab ich festgestellt, dass cinelerra deutlich besser mit Videos klarkommt, die vorher nochmal umgewandelt wurden:

avconv -i input.mp4 -s 1280x720 -r 29.97 -vcodec mpeg4 -vb 20M -acodec copy output.mp4

Die Files werden nicht viel größer als die der GoPro und die Qualität scheint auch nicht schlechter zu sein.

Aaaaber, cinelerra schluckt die jetzt einwandfrei. Wenn man den Abspiel-Cursor auf eine willkürliche Stelle im Video setzt, an der kein Key-Frame ist, spielt es das Video trotzdem ganz normal ab und zuckelt nicht im 2fps-Tempo zum nächsten Key-Frame.

Hoffnung ist in Sicht …

Schwierig finde ich Cinelerra jetzt aber nicht … man muss sich mal ein paar YT-Tutorials anschauen, dann ist es sehr schnell klar, wie die grundsätzliche Bedienung ist …

kdenlive :(

Ich hasse kdenlive … Immer noch!

Das letzte mal vor fast 3 Jahren zum Schneiden von ganz einfachen Videos verwendet und ständig abgestürzt … Und heute mal wieder ausprobiert und es macht immer noch exakt den gleichen Mist wie damals …

Dann muss ich wohl wieder den Windows  Movie Maker bemühen! *seufz*