DD langsam wegen Block-Size

Vor ein paar Jahren schon hab ich festgestellt, dass DD mit eines Default-Block-Size von 512Byte arbeitet.

Dies führt dazu, dass Kopiervorgänge unendlich langsam sind. Egal, ob man kopiert, ein Device mit 0 überschreibt oder ein Image auf SD-Card schreibt.

So sieht es dann aus:

116713+0 Datensätze ein
116713+0 Datensätze aus
59757056 Bytes (60 MB) kopiert, 99,4396 s, 601 kB/s

Und so sieht es aus, wenn man zusätzlich den unscheinbaren Parameter bs=1M anfügt:

390+0 Datensätze ein
390+0 Datensätze aus
408944640 Bytes (409 MB) kopiert, 37,1079 s, 11,0 MB/s

Ich frag mich, wieso das nicht mal by default geändert wird … Ich fall da immer noch drauf rein und das, obwohl ich das schon seit ein paar Jahren weiß!

 

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Lokale Mails ins Maildir

Erzeugt ein cron-Job, der über die crontab gestartet wurde, eine Konsolenausgabe, wird standardmäßig eine lokale Mail an den Benutzer verschickt. Diese landet normalerweise in /var/mail/${username}

Bei mir ist es so, dass jeder Benutzer ein Maildir in seinem Homeverzeichnis hat. Möchte man die Mail dorthin bekommen, muss man die /etc/postfix/main.cf mit

home_mailbox = Maildir/

erweitern und Postfix neu starten.

Das war’s 🙂

Screencasts mit AVCONV (FFMPEG)

Nach ziemlich vielen Versuchen hab ich endlich ein kleines Script, mit dem man Screencasts erstellen kann. Wie ich in einem vorherigen Posting schon geschrieben habe, ist ffmpeg deprecated und wurde durch avconv ersetzt, das aber wieder andere Schalter kennt.

Viele Versionen, die ich im Internet gefunden habe, hatten massive Probleme mit der Audio/Video-Synchronisation. Keine Ahnung wieso … Ein simpler Audio-Shift wäre ja nicht das Problem gewesen (obwohl es nervig ist, das Delay später zu bestimmen), aber dass das Audio um einen Faktor von 0,15 schneller ist als das Video geht nunmal wirklich garnicht.

Zuerst dachte ich, meine Frame-Rate für das x264-Live-Capturing wäre zu hoch gewesen und dadurch stimmt die Framerate nicht. Nach ewigen Versuchen stellte ich fest, dass es an der Codec-Kombination x264 und mp3-lame liegt. Mit XVID funktioniert es erstaunlicherweise synchron.

Hier mein kleines Script, das ich dafür verwende:

#!/bin/bash
avconv \
-f x11grab -r 15 -s 1920x1080 -i 0:0  \
-f alsa -i default \
-vcodec mpeg4 -vtag xvid  \
-acodec libmp3lame -ab 128k -threads 4 \
-y $@

Ein anderes Problem war der Alsa-Treiber. Mit Pulse-Audio funktionierte nur -i default, ohne pulseaudio funktionierte -i plughw:0,0. Die Option -i pulse funktionierte bei mir überhaupt nicht, obwohl ich das auch oft ergoogelt hatte.

Ich werde das Script demnächst noch mit einer besseren Bitrate tunen … Die Qualität ist mir mit default-Bitrate zu schlecht …

Gestartet wird die Aufnahme simpel mit ./record.sh recording.avi

Hierbei ist zu beachten, dass die Extension .avi sein muss, da sonst ffmpeg nach dem Start mit einer Fehlermeldung abbricht.

Zum Reencoden, Filtern und Schneiden verwende ich immer avidemux, das wirklich hervorragend funktioniert.

Lieblingsfont in AnkiDroid

Ich verwende mittlerweile AnkiDroid regelmäßig. Sogar lieber, als Anki auf meinem PC.

Anfangs ist mir aber aufgefallen, dass der Default-Font ein anderer ist als mein Lieblingsfont und ich die Kanji nicht mehr richtig erkennen konnte.

Nach etwas googeln bin ich dahintergekommen, dass man zwar auf nicht-gerooteten Geräten keine Fonts installieren kann, jedoch gibt es eine Api, mit der man Fonts von einem Medium wie SD Karte laden kann.

AnkiDroid macht davon gebraucht und ermöglicht es einem, seinen Font in AnkiDroid/fonts abzulegen und diesen als Standard-Font zu konfigurieren.

Es scheint eine globale Einstellung zu sein, was natürlich schwierig ist für Menschen, die z.B. Japanisch und Chinesisch mit verschiedenen Fonts lernen. Für mich ist die Lösung aber perfekt 🙂

Jetzt bin ich wunschlos glücklich, was AnkiDroid betrifft … Wirklich sehr zu empfehlen!

Audio-Drama mit Linux

Das ist eine der Gründe, wieso sich Linux nie durchsetzen wird …

Alles was mit Multimedia zu tun hat, ist ein einziges Trauerspiel.

Ich hab wieder mal 2h verschwendet um ein simples Screencasting-Video aufzunehmen. Gescheitert ist es an meinem USB-Headset.

Ich hab xvidcap, recordmydesktop, kazar, … ausprobiert … Das Sound-System ist ein einziges  Chaos. Alsa, OSS, Pulseaudio, … Nichts einheitlich, teilweise uralt, dann gibts Wrapper, die nicht mehr funtkionieren und zum Schluss muss man doch alles per alsamixer im Terminal konfigurieren. Und falls man es doch mal schaffen sollte, das USB-Headset als Aufnahmequelle zu konfigurieren, dann wird man mit einem knattern belohnt. Super!

Windows kriegt das seit 3.1 hin, wieso schaffen die es mit Linux nicht?

Ich wünsche mir, dass sich Android zum vollständigen Betriebssystem für PCs entwickelt und ich endlich mal auf was funktionierendes und altlastenfreies umsteigen kann …

*edit*: Mittlerweile bin ich stinksauer … Ich hab versucht per ffmpeg Screencasts zu erstellen und ich glaubte, mich trifft der schlag … Von einer Ubuntu-Version zur anderen, ändern sich plötzlich alle Parameter, ffmpeg wird nicht mehr unterstützt und allgemein ist kein Tutorial, das man online mehr findet, noch anwendbar … Einmal heißt es -preset, dann heißt es -pre, dann -vpre, dann mag er die x264-recording-Profile nicht mehr usw usf … Ich hasse Linux manchmal wirklich!

AnkiDroid mit Dropbox-Media sync

AnkiDroid ist eine tolle App, die den eigenen Kartenstapel auch auf Smartphones synchronisieren kann.

Mit Anki 1.x können Mediafiles aber nicht gleich mitsynchronisiert werden – das soll mit Anki 2 aber funktionieren. Momentan bin ich aber noch nicht auf Anki 2 umgestiegen, weil es einige Plugins nicht gibt. Manche hab ich auch selbst geschrieben und müsste sie für Anki 2 anpassen. Das möchte ich mir noch sparen.

Es funktioniert aber trotzdem … Und zwar kann man seinen Anki-Speicherstapelort auf z.B. /mnt/AnkiDroid legen und mit DropSync Pro sein DropBox-Media-Verzeichnis nach /mnt/AnkiDroid/MyStaple.media synchronisieren lassen.

So funktionierts auch mit dem Audio 🙂

Das Gleiche hab ich mit meiner PC-Application auch (schon immer) gemacht. Anki-Stapelort ist ~/.anki/decks/ und per Symbolic Link hab ich einen Link von ~/.anki/decks/MyStaple.media auf ~/Dropbox/MyStample.media gesetzt.

Ich bin jetzt nur noch am Herausfinden, was man an seinem Kartenlayout ändern muss, dass man auch gut auf dem Android Smartphone lernen kann. Momentan sind meine Fonts noch zu groß …

Warum der Glühlampenausstieg gut ist

Ich hab schon viele Jammern hören, dass sie jetzt gezwungen werden, quecksilberbelastete Energiesparlampen kaufen zu müssen, die nur als Sondermüll entsorgt werden dürfen.

Ich hab ebensoviele gehört, die meinten, das Licht wäre ungesund, weil es kein kontinuierliches Spektrum aufweist, sondern nur aus 3-5 Moden zusammengesetzt ist.

Ebensoviele jammern über den Preis … Viel teurer als eine herkömliche Glüchlampe …

Wieso ignorieren diese Menschen, dass es auch noch Halogenlampen mit dem üblichen Sockel gibt?

Die üblichen Halogenlampen werden allerdings auch bald verboten sein und irgendwann sind nur noch „Halogenlampen hoher Effizienz“ erlaubt.

Das ist aber auch kein Problem. Für jeden Markt, den es gibt, wird es einen Hersteller geben, der ihn befriedigt.

Die Glühlampenhersteller müssen aber mal auf trab gebracht werden, damit sie bessere und effizientere Halogenlampen entwickeln.

Bisher war das ja nicht notwendig, weshalb es auch nicht geschah.

Also alles super, weil es irgendwann hocheffiziente Halogenlampen geben wird 🙂

PS: Die LED könnte irgendwann aber auch zu einer guten Alternative werden …