[Einrad] Am See rumgefahren

Gestern wurde ich gezwungen einen etwas sehr großen Umweg zu fahren. Grund war eine Totalsperre auf dem Nachhause-Weg.

Ich nutzte diese Gelegenheit, um mich in der Gegend per OSMAND+ etwas genauer umzusehen. Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einem schönen Waldstück, in dem es gut-befahrbare Waldwege gibt.

Auf dem Weg lag ein See, den ich mir dann mit meinem Einrad mal genauer angeschaut habe:

see

Echt nett dort 🙂 Sehr chillig, irgendwie 🙂

 

Advertisements

kdenlive :(

Ich hasse kdenlive … Immer noch!

Das letzte mal vor fast 3 Jahren zum Schneiden von ganz einfachen Videos verwendet und ständig abgestürzt … Und heute mal wieder ausprobiert und es macht immer noch exakt den gleichen Mist wie damals …

Dann muss ich wohl wieder den Windows  Movie Maker bemühen! *seufz*

 

 

[Einrad] Video nachgereicht …

Von vorgestern hab ich kein Video, aber ich hab eins von gestern:

Todesmutig hab ich mich wieder den Abhang heruntergestürzt …

Tja, im Video sieht man das leider garnicht … Ich muss mal zweidimensional (mit einem Auge geschlossen) herumlaufen und mir verschiedene Blickwinkel auf die Abhänge anschauen …

Ich muss sagen, es braucht schon etwas filmerische Erfahrung, um die gesamte Dramatik des Abstiegs zu erfassen und wiederzugeben …

Was ich mich frage ist folgendes: Wenn es im Video grundsätzlich irgendwie harmloser aussieht als in der Realität … Wie scary müssen dann die Abhänge in echt sein, die auch in einem Video total scary aussehen? 🙂

[Einrad] Bremsen geübt

Ein Einrad per Bremse bremsen ist viel leichter, als ich ursprünglich erwartet hatte.

Das erste mal hab ich letzte Woche die Bremse beim Herabfahren einer Autobahnbrücke getestet. Noch ganz zaghaft und vorsichtig 🙂 Ging aber relativ problemlos …

Gestern war ich wieder am See und hab dort etwas getestet. Es gibt dort eine ziemlich steile Kies-Straße und mehrere Abhänge mit Wiese und Bäumen.

1102548_565167970186723_1141779339_o

Erstmal für die weiche Variante entschieden und vom Weg, der um den See führt, hinab zur großen Wiese gefahren. Nicht wie letztes mal mit dem 24″ schräg den Hang hinab, sondern einfach gerade hinunter, was mit dem 24″ (imho) unmöglich war.

Nach 2-3 Versuchen hatte ich den Bogen heraus. Unebenheiten in der Wiese waren kein großes Problem, das balanciert man relativ schnell aus. Man muss aber aufpassen, die Bremse nicht plötzlich zu lösen, sonst gibt es keinen Halt mehr.

Jogger, die um den See liefen, glaubten wohl, ich wäre bekloppt … Nachdem ich aber nicht bei jedem Versuch schreiend den Abhang hinuntergekugelt bin, sondern es fast immer geklappt hat – die anderen male konnte ich gut abfangen, sodass ich nie hingefallen bin-, habe ich mir dabei nichts gedacht … Der Erfolg gibt recht 😀

Eine halbe Stunde später wagte ich mich dann an den Kies-Weg, der mir viel schwieriger und gefährlicher vorkam.

Ein paar Versuche benötigte ich, dann klappte es auch dort (eingermaßen) reproduzierbar … Wichtig scheint zu sein, dass man etwas aufsteht und das Gewicht in die Pedale verlagert, dann ist es einfacher, das Einrad unter Kontrolle zu halten.

Sowas macht echt Spaß 🙂

Sonntag gehts in den Wald … ich hab da etwas Wald gefunden, der mit Waldwegen durchzogen ist. Kein Kies, keine Auto-Spuren … Einfach schön eben getrampelter Waldboden mit Wurzeln usw 🙂

[Einrad] Erste Einrad-Verletzungen

Gleich mit dem Einrad am nächsten Tag in die Arbeit gefahren … Kurz vor Ankunft bin ich beim Absteigen vom Einrad so blöd am Pedal hängen geblieben, dass ich mir die ganze Wade von ganz unten bis zum Oberschenkel aufgerissen / aufgeschürft habe.

Das QU-AX QX Disc ist eigentlich als Downhill-Einrad konzipiert … Es hat deshalb auch Cross-Pedale mit Spikes, mit denen ich ziemliche Probleme hatte.

QX-Series-Kunststoff-Pedale

Einmal das Einrad gemounted, schaffte ich es auch nicht mehr, die Fußposition zu korrigieren. Dazu fehlt mir noch die Fähigkeit des „Einbeinigen Fahrens“, bei der man einen Fuß vom Pedal nehmen kann.

Tja, und beim Absteigen kam ich vom Pedal auch nicht mehr rechtzeitig weg und blieb so zu sagen hängen …

Das hier war die Folge:

injury1

Aber sowas gehört mit Sicherheit auch dazu …

Sicherheitshalber – und aus psychologischen Gründen – hab ich die Pedale durch andere getauscht, die keine Spikes haben. Ich soll ja keine Angst vor meinem Einrad haben, das wäre echt ein Problem 🙂

 

 

[Einrad] Kris Holm Dual Spirit Tuning-Kurbeln

Da mir die Kurbellänge beim 24″ schon zu lang war (127mm), rechnete ich damit, dass mir die Kurbeln beim 29″ (145mm) ebenfalls zu lang sein würden.

Ich hab daher Kris Holm Spirit Dual Kurbeln bestellt, die zwei Löchte für die Pedale haben. Eins bei 127mm und das andere bei 150mm. Das hat den Vorteil, dass man je nach Einsatzzweck die Pedale umschrauben kann.

ec8d930d8042662e98dabe1f7db1df2a.image.360x360

– 127mm für normale Straßen und
– 150mm für unwegsames Gelände wie Waldboden oder Downhill oder sowas, bei dem man viel Kraft auf die Kurbeln bringen muss und eine hohe Kontrolle über das Einrad braucht.

An der linken Kirbel sieht man noch ein paar Zacken, die aus der Kurbel herausstehen … Die sind normalerweise dafür da, eine Scheibenbremse zu montieren. Die Kris-Holm Einräder haben meistens (oder fast immer?) außenliegende Scheibenbremsen, die an der Kurbel angeschraubt sind. Das soll den Vorteil haben, dass die Rad-Konstruktion selbst nicht geschwächt wird oder so … Naja, die Befestigungsmöglichkeit brauche ich jedenfalls nicht, weil das QX Disc schon innenliegende Scheibenbremsen hat.

Gleichzeitig hab ich noch kürzere Kurbeln für mein 24″ bestellt … Das 24″ möchte ich weiterhin zum Technik-Training verwenden … Das 29″ ist schon etwas sehr hoch und runterfallen ist weniger angenehm als vom 24″ 🙂