Einrad – Tag 9

Heute gabs nur eine ziemlich kurze Trainingseinheit. Weil noch etwas Zeit war, habe ich ca. 30min auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums geübt.

Die ersten 10min stellte ich mich wieder furchtbar an. Es wollte erstmal garnichts klappen. Irgendwann fiel mir dann auf, dass der Parkplatz schief ist und er in Fahrtrichtung leicht ansteigt. Irgendwann hab ich mich dann darauf eingestellt und meinen neuen persönlichen Rekord im freien gerade-aus-fahren aufgestellt 😉

Langsam bekomme ich einen Eindruck davon, wie es wirklich ist, Einrad zu fahren.

D.h. wieviel Kraft man benötigt, wie schnell man treten muss, wie schnell man überhaupt fahren kann, wie Anstrengend es ist … Während man beim Fahrrad in einen hohen Gang schalten kann und damit geringe Kadenz mit viel Kraft fahren kann, erinnert mich das Einrad eher an einen Cardio-Trainer …

Die Frage, die sich mir stellt: Ist Einrad fahren weniger anstrengend als Radfahren? Beim Radfahren begrenzt die Kraft die Geschwindigkeit, beim Einrad wird die Geschwindigkeit durch die Pedaliergeschwindigkeit begrenzt … behaupt ich jetzt mal so 😉

Ich hatte mein 20″ auch noch dabei – passen netterweise beide in den Kofferraum. Das Ding taugt mir wirklich überhaupt nicht. Ich bleibe dabei, dank der kurzen Kurbel (die wohl Standardlänge von 100mm hat), kommt mir die Treterei vor, wie auf einem Kinderfahrrad. Außerdem ist mir die Geschwindigkeit zu niedrig – nichts für mich.

Ich werde das Einrad wieder verkaufen und weiter mit meinem 24″ üben, das mir mehr entspricht …

Einrad – Tag 8

Als ich vor fast 2 Wochen ein 20″ Einrad bestellte, hatte ich das unterschwellige Gefühl, dass ein 24″ besser passen würde, weshalb ich dann 5min später auch noch ein 24″ bestellte.

Das 24″ kam zuerst an und ich versuchte herauszufinden, wie hoch der Luftdruck im Reifen sein darf. Ich schrieb den Hersteller an, der mir dann nach ein paar Minuten die gewünschte Information als Mail zusandte. In seiner Mail befand sich auch noch der Hinweis, dass die qu-ax Luxus Reihe nur bis ca. 75kg empfohlen wird, weil mit der Zeit, die Achse in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Für höheres Gewicht, sollte man auf die Profi-Reihe ausweichen (die doppelt so teuer ist).

Am nächsten Tag kam die Sendung mit dem 20″ Einrad – ebenfalls Luxus Reihe – die ich dann stornierte. Gleichzeitig fand ich bei eB*y ein 20″ Einrad der Profi-Reihe, das ein halbes Jahr alt war und aber soviel kostete wie das neue 20″ Einrad der Luxus Reihe. Ich hab das dann gekauft und es wurde mit H*rmes verschickt, was dann eine Woche dauert … Heute war es dann da.

Gleich zusammengebaut und ausprobiert – und was muss ich sagen? Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht!

Während ich mit dem 24″ höchst zufrieden bin, bin ich vom 20″ eigentlich nur enttäuscht … Beim 24″ passt einfach alles … Die Geschwindigkeit, die Kurbellänge (=Übersetzung), Sattelhöhe, … Das Fahrgefühl auf dem 20″ ist sehr merkwürdig … Kurbeln sind sehr kurz, man kommt sich vor, wie auf einem Bobby-Car, die Geschwindigkeit ist deutlich geringer …

Hätte ich das 20″ gekauft (und nur dieses) wäre ich wohl enttäuscht und/oder würde mich ärgern, dass ich das größere nicht gekauft habe.

Gut, dass ich diesem Gefühl nachgegeben und in den sauren Apfel gebissen habe, ein zweites, großeres Einrad zu bestellen 🙂

Für das andere werde ich in Erfahrung bringen, ob das nur extra kurze Kinder-Kurbeln sind oder ob die normal-lang sind und ob andere erhältlich sind …

Ansonsten: Mir gelingt es immer besser, freihändig ein paar Meter auf dem Einrad zu fahren. Ich bin nicht mehr so hektisch und muss nicht sofort vom Einrad abspringen, sondern lerne gerade, es von der Geschwindigkeit zu drosseln, es mit der Hüfte auf die andere Seite zu kippen, so dass es sich wieder fängt und weiterzufahren. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg 🙂

Einrad – Tag 6 + 7

Ich hatte gestern bis ca. 20:15 gewartet, als ich dann zum Rewe rüberging, um zu üben.

Die eine oder andere Verkäuferin, die etwas später den Rewe verließ und mich vom sehen kannte, konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen. Egal, einfach ignorieren 😉

Gestern lief es recht gut … Mittlerweile kann ich einigermaßen einer Wand entlang fahren und ich kam auch ein paar Meter weit über einen offenen Platz ohne Stützung.

Fortschritt ist immer noch klar erkennbar …

Tag 7 war heute eine schwere Geburt … Anfänglich kam es mir so vor, als hätte ich alles verlernt, was ich die letzte Woche gelernt hatte. Nach entnervten 10min rumprobieren hab ich meinen Standort gewechselt und bin ich zu der kleinen Straße mit dem kleinen Brückchen gefahren, die ich vor ein paar Tagen entdeckt hatte. So schön war das Brückchen jetzt doch nicht mehr, wie ich es in Erinnerung hatte. Überall lagen Äste und Steinchen und ständig haben Hundebesitzer mit Bärgroßen Hunden genervt. Ich habs trotzdem eine Stunde dort ausgehalten und beschlossen, dass der Platz doch garnicht so gut zum üben ist.

Später – so gegen 20:45 bin ich noch zum Rewe rüber und hab noch einmal eine halbe Stunde geübt. Da ließen sich dann auch echt Fortschritte erkennen. Bin schon um die 20m ohne Stütze gefahren. Man merkt, dass man langsam automatisch Dingen gegensteuert, die einen noch vor 3 Tagen zum „Absteigen“ gezwungen haben.

Ich schätze aber, dass es noch 7 Tage dauert, bis ich wirklich geradeaus ohne abstützen fahren kann …

Amazon 1-Click und eBook – Widerruf unmöglich

Allerhand!

Ich hatte mir einen Artikel auf Amazon angesehen und auf „Blick ins Buch“ geklickt. Das Popup kam, ich wollte das wegklicken, es passierte nichts. Ich klickte nochmal, plötzlich leitete mich Amazon auf eine „vielen Dank für ihre Bestellung“ Seite.

Da war ich schon sehr verwundert … Noch verwunderter war, als ich feststellte, dass man solch getätigte Bestellungen nicht stornieren kann, weil es sich um ein eBook handelt.

Ist denn sowas in Deutschland überhaupt erlaubt???

 

Einrad – Tag 5

Dachte schon, meine heutige Einrad-Session fällt ins Wasser … Es regnet heute schon den ganzen Tag von früh bis spät … Ich hoffe, die kommende Woche wird nicht dauerregnerisch sein!

Ich bin trotzdem Einradfahren gegangen, weil heute Sonntag ist und insbesondere deshalb, weil der Rewe und Lidl nebenan geschlossen sind. Vom Haus aus ein paar Meter und ich hab einen Wunderschönen Parkplatz und wunderschöne Wände, an denen ich mich festhalten kann 🙂

Erst hatte ich das Gefühl, mir würden bald meine Finger abfrieren, nach etwas Bewegung war es aber angenehm kühl … Der Regen war nicht so besonders schlimm, weil ich mir erst gestern eine neue Windjacke gekauft habe, die atmungsaktiv und wasserabweisend ist. In der Tat, ist mein kompletter Oberkörper trocken geblieben, obwohl ich eine Stunde im Dauerregen verbracht habe. Nicht so gut, war es mit meiner Hose. Sie hat den Regen geradezu aufgesaugt. Da werde ich mir mal etwas anderes (ebenfalls wasserabweisendes) besorgen.

Fazit von heute:

– Die dismount-Frequenz nimmt deutlich ab und es nimmt auch die Frequenz ab, mit der das Einrad ungebremst auf den Boden knallt.

– Mein Kleinhirn fängt langsam an mit den Fußbewegungen das Einrad zu balanzieren … Teilweise geht das schon relativ automatisch, wobei es noch lang nicht gut ist. Wird aber …

– Mein größtes Problem ist momentan, dass ich fast immer nach links wegkippe und ich mit dem Oberkörper nicht gegensteuern kann. Ich kann es nur verlangsamen, aber es verhindern geht irgendwie nicht. Ich hab gelesen, dass man mit der Hüfte lenkt, indem man sie zur Seite kippt … Vielleicht liegt es daran und ich muss lernen, mit der Hüfte gegenzulenken anstatt versuchen, das Einrad mit dem Oberkörper auszubalanzieren.

Da werde ich aber mal in einem Forum nachfragen … Ansonsten kann ich nur raten, woran es liegt 🙂

Ansonsten: Fortschritt ist spürbar … Lust ist noch nicht verloren …

Voraussichtlich morgen bekomme ich mein anderes 20″ Einrad … Vielleicht ist es mit dem einfacher?

Image des Einradfahrens

Die meisten kennen ein Einrad nur aus dem Zirkus. Viele sind der Meinung, dass man Einrad garnicht als Sportgerät ernst nehmen kann.

In einem Youtube-Video (dessen link ich leider vergessen habe) erzählte davon, dass er beim Einradfahren mal von einer Frau mit Kind beobachtet wurde und sie zu ihrem Sohn sagte:“Schau mal, der Mann macht das gleiche, wie der Affe auf dem Einrad aus deinem Buch“ 😀

An anderer Stelle hab ich gehört, dass Einrad zur Zeit so ist, wie Snowboard-fahren vor 20 Jahren. Ob Einradfahren dann in 20 Jahren auch als normaler Sport gilt?

Woanders hab ich gelesen Einradfahren sei ein „P*ssy-Magnet“ und „Half the wheels, twice the girls?“ 😀

Ein anderer meinte, dass man von Leute kein Mitleid erhält, wenn man vom zB Einrad gefallen ist und sich verletzt hat. Wäre das beim Tennis passiert oder bei irgendeiner anderen Sportart, wäre das anders … Aber beim Einradfahren? Was hattest du erwartet? 😀

Achja, ist ja echt lustig 🙂

Meine Motivation Einrad zu fahren ist eigentlich ziemlich simple. Mir geht’s da nicht um den Nerdfaktor oder weil es cool ist. Ich möchte es problemlos ständig in meinem Auto dabei haben, damit ich durch z.B. Wälder fahren kann. Es ist leicht, es ist klein, ab in den Kofferraum bis man es braucht. Also als Nutzgerät und weniger, um irgendwelche Stunts damit zu machen … Mal davon abgesehen, stelle ich es mir auch ganz interessant vor, damit irgendwelche Berge hinabzufahren, nachdem man das 4kg-Dings hochgeschleppt hat. Der Wallberg wäre ein netter Berg, um das irgendwann mal zu testen … Von unten bis oben zieht sich ein recht breiter Kiesweg hinauf, der eigentlich keine Fallen birgt … Bis dahin dauert es aber bestimmt noch ein Jahr oder so …

Witzig ist, dass auf so eine triviale Motivation niemand gekommen ist, egal mit wem ich gesprochen habe. Mich hat man tatsächlich als Freak, Nerd und/oder Spinner abgetan 😀

Soviel zum Thema „Image des Einradfahrens“ 🙂

 

 

OwnCloud als Dropbox-Ersatz getestet

Getestet und durchgefallen …

Der Datei-Upload/Sync ist unfassbar langsam und das hier scheint wohl der Grund zu sein:

My observations:

1) around 600 queries are needed for a single file upload (put, proppatch and propfind), which seems a bit much imo. (I’m certainly no expert in PHP + MYSQL, so I might be wrong)

2) When I issue a few of the queries myself, I noticed that the SELECT queries on oc_filecache take around 0.5 – 1ms each, so relatively fast. However, the UPDATE statements to oc_filecache take a lot longer, namely 45ms. As there are 80 UPDATE statements during a single file upload, then this already takes around 3.6s, which is a major part of the total processing time I have noticed. Add to this value the 500 SELECT queries taking 0.75ms average and we have a MYSQL processing time of around 4s out of a total of 4.7s on my system. The remainder seems to be PHP, networking and client overhead, but is at this moment negligible imo.

So my advise for increased owncloud client performance is the following (on top of enabling APC):
1) Reduce the amount of UPDATE statements issued, or significantly improve their performance. (Indexing reduces the performance of these statements I believe)

2) Reduce the amount of SELECT statements only when 1) is improved

Quelle: https://github.com/owncloud/mirall/issues/331#issuecomment-15032047

Also mal im ernst … Da baue ich mir aus rsync was besseres und schnelleres zusammen, als das, was sich owncloud nennt 😉

Anscheinend beklagen sich in dem obigen Link auch Leute darüber, dass Daten fehlen (oder verloren gehen?)