Chilis Umgetpoft

Ich musste gestern nochmal Geld für Gemüseerde, Töpfe und eine Schale ausgeben … Das summiert sich ganz schön …

Bisher hat die Chili-Saison wahrscheinlich schon 100EUR gekostet, wobei das Verbrauchsmaterial (Erde) nur den geringsten Teil ausmachen. Regal, Beleuchtung, Töpfe, … Nächstes Jahr sollte ich dann wesentlich günstiger wegkommen 🙂

Gestern topfte ich die ersten Chilis um. 4 * Bhut Jolokia und 2 * Thai Dragon … Schön, dass gerade die BJ damals als erstes aufgegangen sind … Ist schon erstaunlich, was da 3 Wochen ausmachen …

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Die Thai Dragon sahen nur so groß aus, in Wirklichkeit waren sie nicht weiter entwickelt, als die anderen kleinen Habaneros mit dem echten Blätterpaar. Die ist wohl von hausaus hochwachsend …

Stellt sich mir jetzt die Frage, ob das eine gute Entscheidung war, die jetzt schon in Gemüseerde umzutopfen … Gemüseerde ist normalerweise etwas gedüngt, was gerade bei Jungpflanzen zu zwei Probleme führen könnte.

– Die Pflanzen werden faul, d.h. sie entwickeln die Wurzeln nicht richtig. Müssen sie ja auch nicht, wenn sie in der vorgedüngten Erde auch so genug Nährstoffe finden.

– Die Wurzeln sind so empfindlich, dass der Dünger die Wurzeln verbrennen könnte.

Deshalb gibt es Anzuchterde, die (oft) keimfrei und nährstoffarm ist … Eigentlich hätte ich die 2 * TD nochmal in Anzuchterde pflanzen sollen, aber ich hoffe, es macht nicht soviel Unterschied.

Man kann ja auch alles übertreiben 🙂

Chilis Update

Die kleinen wachsen und wachsen und sind schon bald nicht mehr so klein …

Erstaunlich, was 3-4 Wochen Vorsprung in der Größe ausmacht!

Die Bhut-Jolokia sind deutlich größer als alle anderen … Wenn alle anderen in 3-4 Wochen ebenfalls so groß sind, kriege ich ein ziemliches Platzproblem …

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Ich muss mir dringend kleine Töpfe kaufen und die großen umtopfen … 🙂

Chilis wachsen …

… und wie schnell … Das letzte Bild, in dem sie gerade mal das erste richtige Blattpaar gebildet hatten, ist gerade mal eine Woche her … Jetzt sehen sie so aus:

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Das kleine verkrüppelte Dingsi links unten dürfte eine Habanero aus dem Baumarkt-Saatgut sein … Das ist überhaupt die einzige die davon aufgegangen ist. Man sieht deutlich, dass mit der irgendwas nicht stimmt …

Die anderen sind Bhut Jolokia … mittlerweile sind sie schön grün

Demnächst werden sie noch Gesellschaft bekommen … Habanero Red, Habaneo Chocolate und Thai Dragen sind momenten in der Keimstation …

Mittlerweile hab ich mein Aufzuchtlager etwas erweitert … Ein Ikea IVAR-Regal mit zwei 18W Leuchtstoffröhren des Typs 965 … IVAR ist ganz praktisch, weil man danke der Bohrungen in den Seitenteilen, die Platte mit den Leuchtstoffröhren immer weiter nach oben bauen kann, wenn die Chilis größer werden 🙂

Mal kucken, wie es weiter geht …

Erstes Blattpaar

Die geben ja richtig Gas, die kleinen 🙂

Das erste Blattpaar ist schon da … Offenbar mögen sie es auf der Heizung mit einer 965er Leuchtstoffröhre über ihnen.

Einziges merkwürdiges: Die ersten richtigen Blätter sind gelblich … Ich hoffe mal, dass sich das noch ändert.

Chili-Geschichte … 2. Anbau

Nach dem 1. Anbau kam das Jahr darauf der 2. Anbau …

Ich experimentierte etwas mit hydroponischer Anzucht und war über die Ergebnisse erstmal wirklich erstaunt …

Normalerweise heißt es, dass Chilis keine Staunässe vertragen. Dies liegt nur daran, dass zuviel stehendes Wasser sauerstoffarm wird und die Pflanzen das nicht vertragen.

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Bei hydroponischem Anbau ist das anders, denn eine Pumpe sorgt für Sauerstoffzufuhr.

Im Prinzip hätte ich auch gleich Fische halten können … Das war ein richtiges Aquarium 🙂

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Tjo, wie schon geschrieben hat alles erst recht gut ausgeschaut

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Trotz der Größe, hatte ein Großteil der Chilis das Umtopfen nicht überlebt …

Ich hatte zuvor schon davon gelesen, dass es Probleme geben könnte, wenn man Pflanzen von hydroponisch auf normale Zucht umstellt.

Ich glaub, der Grund für den Umstieg war damals, dass ich sie irgendwann raus stellen wollte und das so nicht ging 🙂

War aber eine Erfahrung! Aber auch eine sehr kurze 😦

Chili-Geschichte … 1. Anbau

Ich hab in meinem Bilderarchiv mal etwas gesucht und Bilder von meinem ersten Anbau gefunden 🙂

Das ist jetzt schon 6 Jahre her (2007) … Ich bin geschockt, wie lang das jetzt schon her ist!

Damals baute ich eine kleine Microcontroller (AVR 8Bit) gesteuerte Grow-Box mit Heizungs- und Lampensteuerung 🙂 Total overkill, aber hat gut funktioniert!

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Meiner Mutter musste ich damals ganz entschieden davon abraten, irgendwas an diesem Kasten zu machen …

Nachdem die kleinen dann groß genug waren, zogen sie in mein Zimmer … Kunstlicht ist wichtig, sonst fangen sie an zu spargeln, d.h. sie schießen in die Höhe und werden lang und dürr statt niedrig und buschig.

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Die Konstuktion war ein Ikea-Billi-Regal mit einer 965er Leuchtstoffröhre vertikal montiert:

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Dazu hab ich ein ganzes Loch in ein zwischenbrett gesägt 🙂

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Die Chili mit der Aufschrift „Black Hung.“ ist übrigends der Filmstar aus diesem Video:

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Und sie wuchsen und wuchsen … Sahen recht grün und gesund aus 🙂

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Und sie wurden noch größer … Insgesamt waren es um die 30 Pflanzen!

Und dann wurde geerntet:

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Ich weiß garnicht mehr, wieviel das war … So um die 3kg  Chilis 🙂

Die ersten sind geschlüpft

Es ist soweit … Die Chili-Saison hat begonnen 😀

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Zu sehen sind hauptsäntlich Bhut Jolokia … Erstaunlicherweise keimten die viel besser als die restlichen Habanero (von der bisher nur eine einzige kleine verkrüpelte aufgegangen ist).

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Ich muss zugeben, meine früheren Versuche waren schon wesentlich ausgefeilter …

Vielleicht erstelle ich mal einen kleinen Artikel über meine früheren Chilis …