Chili-Geschichte … 1. Anbau

Ich hab in meinem Bilderarchiv mal etwas gesucht und Bilder von meinem ersten Anbau gefunden 🙂

Das ist jetzt schon 6 Jahre her (2007) … Ich bin geschockt, wie lang das jetzt schon her ist!

Damals baute ich eine kleine Microcontroller (AVR 8Bit) gesteuerte Grow-Box mit Heizungs- und Lampensteuerung 🙂 Total overkill, aber hat gut funktioniert!

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Meiner Mutter musste ich damals ganz entschieden davon abraten, irgendwas an diesem Kasten zu machen …

Nachdem die kleinen dann groß genug waren, zogen sie in mein Zimmer … Kunstlicht ist wichtig, sonst fangen sie an zu spargeln, d.h. sie schießen in die Höhe und werden lang und dürr statt niedrig und buschig.

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Die Konstuktion war ein Ikea-Billi-Regal mit einer 965er Leuchtstoffröhre vertikal montiert:

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Dazu hab ich ein ganzes Loch in ein zwischenbrett gesägt 🙂

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Die Chili mit der Aufschrift „Black Hung.“ ist übrigends der Filmstar aus diesem Video:

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Und sie wuchsen und wuchsen … Sahen recht grün und gesund aus 🙂

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Und sie wurden noch größer … Insgesamt waren es um die 30 Pflanzen!

Und dann wurde geerntet:

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Ich weiß garnicht mehr, wieviel das war … So um die 3kg  Chilis 🙂

Bash-String konkatenieren

Achja, die Bash ist immer wieder lustig …

Problem: Extrahieren eines Datums aus einem File

Das Minimal-File (sample.txt) sieht z.B. so aus:

MYVAR='blah'

Eine einfache Lösung wäre einfach:

grep '^MYVAR=.*$' sample.txt | awk -F"[=']" '{ print $3 }'

Gibt aus: blah

Möchte man aber sicher stellen, dass das Datum von ‚ … ‚ umschlossen wird, wird es lustiger:

grep '^MYVAR='"'"'.*'"'"'$' sample.txt | awk -F"[=']" '{ print $3 }'

So, was ist jetzt da passiert? 🙂

Folgendes … Bash kann Strings konkatenieren, die von single- (‚) oder double-quotes (“ normale Anführungszeichen)umgeben sind … Beispielsweise kann der String „blah“ und ’narf‘ mit echo „blah“’narf‘ ausgegeben werden.

Die Single-Ticks kann man nicht escapen, weshalb man konkateniert …

‚^MYVAR=‘ + „‚“ + ‚.*‘ + „‚“ + ‚$‘ ergibt ‚^MYVAR='“‚“‚.*'“‚“‚$‘ 😀

Sieht echt schrecklich aus 🙂

Jetzt könnte man natürlich noch das Ganze so ändern, dass der String von double-quotes umschlossen wird, dann braucht man nicht konkatenieren:

grep "^MYVAR='.*'$" sample.txt | awk -F"[=']" '{ print $3 }'

ändern …

Da muss man dann aber aufpassen, dass der String nicht als irgendwas interpretiert wird (weshalb ich für sowas ausschließlich single-quotes verwende).

 

 

Awesome-TTS Dateinamen

Einige kennen sicher das genial Anki AddOn Awesome-TTS. Es erlaubt Text über eine TTS Engine in MP3 zu wandeln und als Audio in seine Karteikarten zu integrieren.

Das ansich perfekte Plugin hat jedoch einen Nachteil … Es erzeugt unnötig lange Filenamen wie S1+E3818BE381B0E38293E3818CE4B880E381A4E381A0E38191E38182E3828AE
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818BE38182E3828AE381BEE3819BE38293E38082.mp3

In Kombination mit meinem QR-Code-Mechanismus ist das ein ziemliches No-Go, weil durch die lange Länge der Filenamen, werden die QR-Codes entweder größer oder dichter, weil mehr Informationen in den Code gepackt werden muss.

Für bestehende MP3-Files hat mein QR-Code Plugin eine Zusatzfunktion, die die MP3-Files MD5-Summt und entsprechend der MD5-Summe umbenennt. Alle Files haben dann die gleiche Dateinamen-Länge und damit alle QR-Codes die gleiche Density.

Weiterhin erlaubt es außerdem, dass identischer Text mit unterschiedlichen TTS-Einstellungen auch unterschiedliche Filenamen bekommen.

Damit es aber garnicht soweit kommt, habe ich Awesome-TTS auf github geforkt und es entsprechend angepasst, damit es von sich aus schon richtige Dateinamen erzeugt.

Hunderprozentig glücklich bin ich aber noch nicht, weil Dropbox irritiert werden könnte, wenn für jedes File erstmal ein zufällig gewählter Dateiname erzeugt wird und das File dann gleich wieder gelöscht wird. Ein einziger zufällig gewählter Dateiname würde reichen … Eigentlich wäre nicht mal das notwendig … Wer betreibt schon mehrere Ankis gleichzeitig? Und die Implementierung des Mass-MP3-Generators ist auch nicht multithreaded … Mal kucken 🙂

https://github.com/shufps/AwesomeTTS

Gleichzeitig hab ich auch diesbezüglich ein Issue im Github Bug-Tracker aufgemacht, weil mir nicht klar ist, wieso der Autor damals diese Entscheidung mit den Dateinamen getroffen hat … Unnötig komplex meiner Meinung nach …

Die ersten sind geschlüpft

Es ist soweit … Die Chili-Saison hat begonnen 😀

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Zu sehen sind hauptsäntlich Bhut Jolokia … Erstaunlicherweise keimten die viel besser als die restlichen Habanero (von der bisher nur eine einzige kleine verkrüpelte aufgegangen ist).

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Ich muss zugeben, meine früheren Versuche waren schon wesentlich ausgefeilter …

Vielleicht erstelle ich mal einen kleinen Artikel über meine früheren Chilis …

Alle Karten ausgedruckt

Mittlerweile hab ich alle meine Karten ausgedruckt und wiederholt.

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Auf dem Bild sieht man ziemlich genau 1000 Karteikarten.

Jetzt ist doch gut, dass die Kartei“karten“ nicht wie ursprünglich geplant auf 160-200g/m^2 sondern nur auf normalen, dünnen 80g/m^2 Papier gedruckt wurden.

Der große Stabel rechts sind die, die ich auch nach längerer Lernpause noch einwandfrei wusste.

Außernrum liegen kleine Stäpelchen … Einer mit Alltagsfloskeln, einer der nur Namen enthält, einer mit gaaaanz neuen Karten, die ich vorher noch nie gesehen habe und es gibt noch einen (der mit 車), den ich beim zweiten Durchlauf gekonnt hätte.

Ich merke, dass das Lernen wesentlich besser ist als mit Anki. Teilweise hatte ich sogar Probleme 東 und 春 着る zu unterscheiden. Oder noch fataler 今日, 昨日, 明日 …  Eigentlich unmöglich und trotzdem hatte ich immer das Problem, Karten nicht miteinander vergleichen zu können. In einem  Vokabelkasten mit 1000 Karten waren einzelne Karten auch so weit von ihnen entfernt, dass ich z.B. einmal 昨日 sah, dann zwei Wochen später 今日 und dann eine Woche später 明日. Das hat mich ganz verrückt gemacht.

Es gibt da noch zwei Wörter, die waren total messed-up. がんばろ und ほっとする. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Sie kamen in einer Lektion im Vocabulary vor und aus irgendeinem Grund, hat es der Anki-Algorithmus geschafft, dass ich mir nicht merken kann, was was ist.

Nun, jetzt liegen die Karten nebeneinander auf meinem Schreibtisch und ich kann sie mir immer mal wieder ansehen … Sowas liegt leider außerhalb der Möglichkeiten mit Anki …

Thematisch ähnliche Karten, die mir langsam entfallen sind außerdem so banale Wörter wie 朝ご飯, 晩ご飯 und 昼ご飯. Alleine durch die fehlende Vergleichsmöglichkeit der Karten untereinander.

Lernstrategie mit Karteikarten

Auch mein Lernalgorithmus hat sich geändert … Ich nehm täglich 30 neue Karten mit und versuch die zu lernen. Oft bleiben dann 10 Karten übrig, die ich mir trotzdem nicht merken konnte. Die 20 anderen kommen in Fach 1 meines Vokabelkastens und am nächsten Tag, fülle ich die 10 Karten wieder zu 30 Karten auf.

So muss ich mich nicht lange mit Wörtern aufhalten, die an einem Tag überhaupt nicht hängen bleiben wollen. Einfachere Wörter kann ich vorziehen und durch die Wiederholung der schwierigen Wörter am nächsten Tag, kenn ich sie dann irgendwann.

Karten-Layout

Mit meinem Karteikarten-Layout bin ich hochzufrieden. Die KanjiABC-Erklärungen am unteren Karteikartenrand sind super! Ich lerne mittlerweile auch die Aussprachen der Kanji-Symbole gleich so mit. Und die Aufgliederung der Kanji-Symbole in Grapheme ermöglicht ein bewussteres Lernen, d.h. ich kann mich länger an Kanjis erinnern, indem ich mich an die Struktur und die Grapheme erinnern kann.

Probleme

Jetzt hab ich eigentlich nur noch ein Problem damit, wie ich das 5-Fächer-Prinzip des Karteikastens praktisch anwenden kann.

Die Abstufung der Fächer ist mir noch nicht klar … Möglich wäre z.B. Fach 1 jeden Tag, Fach 2 jeden 4ten Tag, Fach 3 jeden 16ten Tag, Fach 4 jeden 64ten Tag usw …

Was mir aber noch viel mehr Probleme bereitet ist, dass es mir noch nicht klar ist, wie man das Prinzip wirklich praktisch anwendet … D.h. wie merkt man sich zum Beispiel, dass man in 16 Tagen Fach 3 wiederholen muss?

Legt man ein Zettel ins Fach, auf dem steht:“Wiederholen nach dem / am 1.3.2013″?

Oder soll man sich eine kleine virtuelle Repräsentation des Karteikastens bauen, der nichts anderes macht, als Wiederholzeitpunkte zu verwalten?

Da muss ich mal schauen, was mir dazu einfällt …

Android-App funktioniert

Super!

Die Android-Scanner-App funktioniert … Einmal eine Karteikarte eingescannt, wird direkt das richtige Audio dazu abgespielt 🙂

War erstaunlich wenig Aufwand … Im Prinzip musste ich ja nur Examples suchen und miteinander kombinieren …

Vlt mach ich mal ein Video, wie das aussieht …