Digitale Ocarina – Klangsynthese

Den Klanggenerator hab ich tatsächlich fertig … Also quasi so fertig, dass ich nur noch  analoge Messwerte meiner Sensoren bräuchte und ich hätte eine (fast) fertige Ocarina.

a2  (************), freq:440,000 calced_freq:440,000 diff:0,000
a#2 (*-**********), freq:466,164 calced_freq:472,727 diff:6,563
h2  (-***********), freq:493,883 calced_freq:493,883 diff:0,000
c3  (--**********), freq:523,251 calced_freq:523,251 diff:0,000
c#3 (--H*********), freq:554,365 calced_freq:556,214 diff:1,849
d3  (---*********), freq:587,330 calced_freq:587,330 diff:0,000
d#3 (--*-********), freq:622,254 calced_freq:602,870 diff:19,384
e3  (----********), freq:659,255 calced_freq:659,255 diff:0,000
f3  (-----*******), freq:698,456 calced_freq:698,456 diff:0,000
f#3 (----*-******), freq:739,989 calced_freq:749,278 diff:9,289
g3  (------******), freq:783,991 calced_freq:783,991 diff:0,000
g#3 (---*---*****), freq:830,609 calced_freq:827,490 diff:3,119
a3  (-------*****), freq:880,000 calced_freq:880,000 diff:0,000
a#3 (---*----****), freq:932,328 calced_freq:941,288 diff:8,960
h3  (--------****), freq:987,767 calced_freq:987,767 diff:0,000
c4  (---------***), freq:1046,500 calced_freq:1046,500 diff:0,000
c#4 (-----*----**), freq:1108,730 calced_freq:1119,386 diff:10,656
d4  (----------**), freq:1174,660 calced_freq:1174,660 diff:0,000
d#4 (----------*-), freq:1244,510 calced_freq:1262,028 diff:17,518
e4  (-----------*), freq:1318,510 calced_freq:1318,510 diff:0,000
f4  (------------), freq:1396,910 calced_freq:1396,910 diff:0,000

*: Loch geschlossen
-: Loch offen
H: Loch halb offen

“----********” heißt: Loch 1-4 offen, 5-12 geschlossen.

Hier ein Bild der Ocarina mit Loch-Nummerierungen:Zeichnung

Das oben sind übrigens die üblichen Fingerpositionen, die zufällig ziemlich genau auf die gewünschten Töne passen … Erstaunlich 🙂

Als Sample für meinen DDS (mit linearer Interpolation zwischen zwei Samplewerten) hab ich irgendein Youtube-Video verwendet und dort ein Stück Audio herausgeschnitten.

Die Töne hören sich dann so an:

Leider noch etwas viel Rauschen im Audio … Aber da lässt sich sicher etwas dagegen machen …

So, jetzt stellt sich mir wieder die Frage … Soll ich echt mit der Hardware-Bastelei noch anfangen? Hmm …

[Ocarina] Ocarina Ton-Generator

Ich hatte mir überlegt, eine digital-Ocarina zu bauen. D.h. eine „Transverse Ocarina“ (die coole^^) als Eingabegerät für ein VST-Plugin oder irgendsowas … Oder gleich mit Tongenerator in der Ocarina verbaut oder sowas …

Anscheinend scheint es da schon irgendwie Lösung zu geben, wie man mit einer Ocarina leise spielt, aber sowas wie im folgenden Video möchte ich mir sicher nicht basteln 😀

Ich hatte mir das eher so vorgestellt, ein paar Fotodioden und etwas Elektronik in die Ocarina einzubauen. Platz wäre ja genug vorhanden …

Bevor ich mir wieder unendlich viel Elektronik-Kram kaufe, wollte ich diesmal mir erst die Software-Seite anschauen. In der Hoffnung, dass ich den Tongenerator niemals hinbekomme und sich dann das Hardware-Thema erledigt hat.

Mir besonders wichtig war, dass man nicht einfach digital die Löcher offen oder geschlossen hat und dann ein festes Audio-Sample abspielt, sondern sich der Tongenerator wie eine normale Ocarina verhält. Also auch halb-offen usw …und halt jede andere Fingerkombination, die merkwürdige Töne produziert 😉

Bei Wikipedia gab es für einen Helmholtz-Resonator eine einfache Formel, die ich ohne größere Probleme verwenden konnte.

Es gelang mir tatsächlich – völlig unerwartet – meinen kleinen Generator auf die Haupttöne zu tunen und durch Fingerkombinationen auch die richtigen Halbtöne zu generieren. Hätte ich nie geglaubt, dass das wirklich funktioniert … Aber mehr als hmm 2-3h Arbeit waren da nicht notwendig 🙂

1501005_623945050975681_1337124142_o

So, jetzt stellt sich mir wieder die Frage, ob ich jetzt doch wieder zum Hardware-Basteln anfange …

Mal kucken^^

[Linux] Sheet Music mit Lilypond

Lilypond ist ein sehr mächtiges Tool zum Erstellen von Sheet Music.

Ähnlich wie mit Latex (Lilypond benötigt übrigens Latex!), werden die Sheets per normalem Texteditor (ohne WYSIWYG) definiert.

Sieht z.B. so aus:

\new Voice %\relative c'
{
\key g \major
r2. b4
<e'>4\arpeggio e'8 dis'8 <e'>4\arpeggio fis'4
<e' fis' g'>4\arpeggio e'4 <e' b'>4.\arpeggio g'8
<c' c''>4\arpeggio b'4 <c' a'>8\arpeggio b'8 c''8 a'8
<d' b'>4\arpeggio g'4 <d' a'>2\arpeggio
}

Was dann sowas hier ergib (nur die obere Zeile)t:

MKMqWxxH7x

Das tolle ist, dass Lilypond daraus auch direkt Midi-Files erzeugen kann, die alles, was umgesetzt wurde, korrekt wiedergeben!

Ich benötige Lilypond, um das Stück von oben für meine Ocarina anzupassen … Ich hab nur A3 bis F4 zur Verfügung und das Stück hat einen etwas größeren Umfang … Muss ich mal kucken, wie ich es in die Range meiner Ocarina bekomme …

Vermutlich weiß das jeder, aber die Melodie wird immer von der höchsten Note festgelegt, was es einfach macht, Stücke auf eine Stimmt zu reduzieren 🙂

Na, wer erkennt es? 🙂

[Ocarina] Yay, zu Weihnachten bekommen :)

Hmm, seit 5 oder 6 Jahren wollte ich schon immer mal eine Ocarina. Hab oft auf Weihnachts- und Handwerker-Märkten danach gekuckt, aber die, die ich fand waren dann doch nicht das, was ich wollte.

Es sollte schon eine 12-Loch mit C-Stimmung sein, die auch die Töne trifft und nicht aus Plastik.

301559

Bezahlbar hatte ich da leider noch keine gesehen und so blieb mir nichts anderes übrig, als sie mir zu Weihnachten schenken zu lassen 😀

Also ja nicht, dass ich sie mir nicht leisten könnte … Aber für Weihnachten such ich eh immer irgendwas, womit ich mich an Weihnachten dann noch damit beschäftigen kann. Also entweder ein schönes buntes Sachbuch, ein Elektrogerät oder sowas eben 🙂

Ich weiß garnicht so genau, was den Reiz dieses Musikinstruments eigentlich ausmacht oder wieso ich seit Jahren eine haben möchte.

Eine Hoffnung ist vlt, dass ich endlich mal ein Musikinstrument habe, das leicht erlernbar ist und mit dem ich irgendwann spielen kann, was mir durch den Kopf geht. Ich möchte all das spielen, was ich pfeiffen kann – ohne Noten haben zu müssen.

Bei hmm 1,5 Oktaven mit nur einer Stimme ist das vermutlich viel einfacher als mit einem Klavier, weil der Anspruch an ein mit dem Klavier gespielten Stück doch ein ganz anderer ist – es gibt ja mehr Möglichkeiten.

Jetzt bleibt noch die Frage, ob das Ding nicht zu laut ist und ob es die Nachbarn nerven wird 😀

Sehr hübsch übrigends der Dragon-Tooth von SongbirdOcarina …

SB_Dragon_Tooth

Die hätte ich auch gerne 🙂