Update Drama

Nach einem (normalen) Update ging plötzlich der Grub-Timeout nicht mehr … Dies führte dazu, dass mein MythTV-Recorder einige Sendungen nicht aufgenommen hat, weil er ewige Zeiten im Boot-Menü stecken geblieben ist.

Vlt steige ich doch mal auf Debian um und teste deren „Qualitätssicherung“ … Sowas nervt mich bei (K)ubuntu echt …

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Japanische Verben Kategorisieren

Es ist sehr wichtig, zu erkennen, in welche Gruppe ein japanisches Verb gehört.

Die Gruppe beeinflusst fast alle Flexionen und wenn man die Information nicht mitgelernt hat, kann man schnell viel falsch machen.

Obwohl ich in meinem Lehrbuch bei Kapitel 8 angekommen bin, kämpfe ich etwas damit, bereits gelerntes nicht wieder zu vergessen.

Ich habe mich daher entschlossen, die Anfänge nochmal gründlich zu wiederholen und sauber und verständlich zusammenzufassen.

Als Beispiele hab ich ein ganz einfaches und ein gemeines Wort gewählt.

Bei 食べる ist die Sachlage klar. Es endet auf る und die Silbe davor べ endet auf -e. Damit ist es ein 1-stufiges Verb (ru-Verb).

Bei 帰る ist es nicht ganz so einfach. Es endet ebenfalls auf る. In Hiragana wird es かえる geschrieben. Nun könnte man denken, dass え macht es zum 1-stufigen Verb. Dies ist aber nicht so, weil das え zum Kanji 帰 gehört.

Unf**kingbelievable :)

Seit ein paar Wochen bin ich auf der Suche nach MP3s, die ich verlorgen geglaubt hatte.

In dieser Zeit archivierte ich alle meine Backups (seit 2002) auf mein kleines NAS und war auf der Suche nach ein paar ganz bestimmten MP3s.

Normalerweise hab ich mir nie die Arbeit gemacht, MP3s zu archivieren. Daher war die Chance von hausaus schlecht, gerade diese wieder zu finden. Einen einzigen Titel kannte ich und ein paar Fetzen der Liedtexte hatte ich noch im Kopf.

Die MP3s waren von ungefähr 1999-2000.

Heute schoss es mir durch den Kopf:“Du hast doch noch deinen ersten selbstgebauten MP3-Player im Keller, wo die MP3 drauf sein müssten“.

Seufz … Mein erster Selbstgebauter MP3-Player. Was für Erinnerungen … Damals, als der Rio-Player rauskam war ich mal kurze Zeit Herrsteller für MP3-Player auf mp3.com gelistet.

Er war auf AVR-Basis, hatte ein 240x64px Display und konnte IDE-Festplatten ansteuern. Insgesamt gab es 10-15 Stück davon, die ich in Europa verkauft hatte.

Ein Stück war einer, den ich von einem Kumpel wieder zurückgekauft hatte. In ihm war eine uralt 20GB Quantum-Festplatte eingebaut, die wohl mittlerweile 12 Jahre alt ist.

Die Festplatte wurde bei Wind und Wetter (im Betrieb) mehrere Jahre in einem Auto rumgefahren und wurde die letzten 5 Jahre in meinem Keller geparkt.

Gerade dort hab ich den Player vorhin wieder gefunden. Aufgeschraubt, aufgemacht, Platte rausgenommen, an meinen PC angesteckt, eingeschaltet und …. funktioniert!

Das ist doch unglaublich! Eine (min.) 12 Jahre alte Festplatte, die unter ständigen Hitze- und Stoßeinwirkungen immer noch einwandfrei funktioniert …

Japanisch, aktueller Stand, Motivation, JLPT N5

JLPT-Application

Ich hab jetzt mein JLPT-Application-Form für Dezember’12 bekommen. Ist ja irre, was da alles per Post kam. Ein vierseitiges, zusammengeklebtes Formular, dessen Blätter auf keinen Fall getrennt werden dürfen. Zwar nur eine Seite, aber mit 3 Umschlagsseiten. Dahinter noch ein halb-seiten-großes kleineres Formular, ebenfalls mit Durchschlagsseite, auf das jeweils ein Passbild geklebt werden muss.

Dabei war ein mehrseitiges (20 waren es bestimmt) Heft, wo bis ins letzte Detail, absolut narrensicher, erklärt wurde, wie man das Formular ausfüllen muss. Wo was hingehört, wie man lange Namen abzukürzen hat, dass man nicht außerhalb der Kästchen schreiben darf, wie die Druckschrift auszusehen hat usw usf … Schon krass 🙂

Da kriegt man gleich das Gefühl, dass es sich um eine richtige Prüfung handelt 😀

Was ich auch lustig fand … In der Anmeldung muss man angeben, ob man in einer Schule lernt, ob man alleine lernt, ob und wie man dies und das und jenes lernt oder macht … Als autodidaktischer Selbstlerner komm ich mir fast wie ein Außenseiter vor, wenn ich überall angeben muss, dass mir niemand hilft, ich mit niemandem zusammenlerne und das ganze einfach aus Spaß zuhause mache (weil ich es offiziell nicht mal brauche).

Aktueller Stand

Momentaner Stand ist: 550 Wörter, Kapitel 8 in „Lasst und zusammen Japanisch lernen 1“.

Kapitel 7 war das Hammerkapitel überhaupt … Dachte ich zumindest. Es behandelte die te-Form, mit der das meiste Japanisch plötzlich einen Sinn ergibt. Alles, bei dem ich mir dachte, wie es ausgedrückt wird und fast alles, von dem ich keine Ahnung hatte, wie man es formulieren könnte, macht plötzlich Sinn. Plötzlich sind komplexere Sätze möglich, Relativsätze, Begründungen, Bitten, … Die te-Form ist wohl wirklich der Schlüssel zur japanischen Sprache. Ohne geht wirklich garnichts!

Plötzlich bilde ich mir ein, japanische Sätze in normalen Blogs ansatzweise lesen zu können. Es fehlt natürlich noch Vokabular, aber die Grammatik macht jetzt Sinn … Ich finde das sehr motivierend. Plötzlich erscheint eine Sprache nicht mehr unlernbar und vieles, was jetzt noch kommt, ist keine Basisgrammatik mehr. Das meiste sind wohl jetzt noch irgendwelche Satzendungen oder sowas … Stures Auswendiglernzeugs … Aber keine Grundlegende Grammatik mehr.

Ich schätze, mit der te-Form und deren Anwendung hat sich mir jetzt ein Großteil der japanischen Grammatik erschlossen 🙂

Naja, hoffentlich bilde ich mir das nicht nur ein 😉

Das Andere ist … Soll ich mich wirklich „nur“ für den N5 anmelden? Oder doch lieber N4?

Ich hab die Möglichkeit, ohne Stress und Zwang das Buch durchzuarbeiten, nebenbei meine Vokabln zu lernen und dann mit (wahrscheinlich) N4-Wissen am N5 anzutreten.

Oder ich stresse mich, arbeite schnell das erste und dann das zweite Buch durch und melde mich zum N4 an.

Ich glaub, ich lass es ruhig angehen …