STM32F103 – Erste Schritte

Lang lang ist es her, dass ich mal produktiv mit µCs gearbeitet hab. Sträflich vernachlässigt hab ich eines meiner liebsten Hobbies.

Nachdem so viel Zeit vergangen ist, hat sich auch wieder viel geändert. Die AVR 8Bit-Controller gibt es immer noch … Da hat sich erstaunlich wenig getan. Offensichtlicher sind die Entwicklungen im ARM-Bereich. Da scheinen sich die Cortex Cores stark durchgesetzt zu haben. Atmel spielt nur noch eine Nebenrolle (damals der SAM7Sxxx war der letzte, den ich noch verwendete) und von den LPCxxx hört man auch nicht mehr viel. Damals war ich auf einer Präsentation von Renesas bzgl Cortex M3 und sah die Relevanz dieser Kerne nicht. Cortex hat sich durchgesetzt und von Renesas hört man auch nichts mehr.

ST scheint wohl derzeit in zu sein, weshalb die Wahl auf die STM32-Controller fiel.

Der Controller der Wahl war schnell gefunden … Die Bauteilsuche des Shops meines vertrauens nach STM32 gefragt und nach Preis sortiert und voila da war er: Der STM32F103C8T.

Einer der Schwachbrüstigen, aber dafür günstig 😉

Mir fiel ein, dass ich ja sogar noch ein STM32F4xx-Discovery-Board irgendwo rumliegen habe, d.h. ich hatte tatsächlich schonmal etwas damit gemacht … Und tatsächlich, hatte ich da sogar mal etwas gepostet 🙂 Damals … Vor 2 Jahren^^ (Und ahja, da war noch was … Mit EM::Blocks hatte ich den Okarina-Klanggenerator schon auf dem Board laufen und wusste das kaum noch^^)

Ich denke, damals hatte ich CooCox verwendet … Das glaube ich, gibt es aber nur für Windows.

Für Linux gibt es aber ein CubeMX-Tool von ST, mit dem die ganze Peripherie-Konfiguration erschlagen werden kann. Grafisch anklicken, was man wie konfiguriert haben möchte und es erzeugt ein C-Code-Framework, das man nur noch kompilieren muss.

Das werde ich mir jetzt gleich mal anschauen 🙂

Schnell installiert und selbsterklärend, was man machen muss … Das gefällt mir schon mal! Da wird einiges an Datenblatt-lesen durch eine GUI ersetzt 🙂

Spectacle.TJ1506

Das CubeMX ist wohl nur zur Erzeugung eines C/C++ Frameworks. Es kann einige Projektfiles erzeugen, die von IDEs diverser Hersteller gelesen werden können (z.B. Keil), aber das Ziel ist der arm-gcc.

Hierfür gibt es netterweise ein Konvertierungs-Script, mit dem ein mit CubeMX erstelltes SW4STM32-Projekt in ein Makefile umgewandelt werden kann, welches dann von Eclipse mit ARM-Plugin importiert werden kann.

Zu guter letzt: Die IDE der Wahl ist natürlich Eclipse. Man installiert sich die C++/C-Variante (mit CDT) und anschließend das ARM-Eclipse-Plugin und die ARM-GCC-Toolchain. Dann lässt sich das zuvor erstellte Makefile importieren, kompilieren und (voraussichtlich) debuggen 🙂

 

Memo an mich selbst

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