Einrad fahren – die ersten Eindrücke

Oh mann … Ist ja richtig schwer … Wahrscheinlich ist ein 24″ auch nicht perfekt zum Anfangen. Zum Glück hab ich mir noch ein 20″ bestellt, das auch schon da ist.

Naja, aber zum Anfang …

Gestern musste ich erst noch einen Radlhelm kaufen (den ersten in meinem ganzen Leben!) und hätte auch noch gerne Protektoren gehabt. Nachdem der Fahrradhelm aber schon 70EUR gekostet hat und die Protektoren nochmal 80EUR gekostet hätten, hab ich auf letzteres erstmal verzichtet. Ich bin nicht besonders tollpatschig und falle normalerweise nie auf Knie oder Ellenbogen … Später, wenn ich auf gerade Ebene geradeaus und Kurven fahren kann und vlt ein paar Tricks lernen möchte, werde ich die aber bestimmt brauchen. Derzeit geht es bestimmt noch ohne …

Anschließend versuchte ich irgendeinen Übungsort zu finden, der von möglichst wenig Menschen besucht wird. Die first-steps im Einradfahren sind ja irgendwie etwas intimes, das man mit niemandem teilen möchte *gg*

Ich fand dann einen kleinen Platz mit Flaschen-Containern, der relativ abseits war. An diesen Containern konnte ich mich dann auf das Einrad ziehen und versuchen irgendwie zu treten.

f**cking schwierig, kann man da nur sagen 😀

Ich war dann dort eine halbe Stunde und bin dann noch weiter gefahren, auf der Suche nach einem anderen Ort, der vlt noch abgelegener ist … Mich hat dort eine Frau gestört, die ihren Müll entsorgen wollte 😉

Bei uns hier in der Nähe ist ein See und dort gibt es eine Sportanlage. Zu meiner Überraschung gabs da so einen Parkour für – hmmmm – Skateboard-Fahrer(?). Hatten dort ein paar schiefe Wände, ein paar Rampen, eine Half-Pipe und kein Mensch in Sicht …

Kurioserweise stand da auch ein Einkaufswagen mitten auf dem Platz. Hatte wohl jemand entwendet und fand es lustig, mit dem Ding über den Parkour zu flitzen.

Mein Glück, denn ich hatte bei Youtube gesehen, dass man einen Einkaufswagen zum Einradfahrenlernen gut verwenden kann 🙂

Hab noch etwas mit dem Ding gespielt und bin dann nach Hause …

Die erste Stunde Einradfahren bestätigte meine Vermutung, dass das nicht so einfach sein wird …

Was hab ich gelernt? Das festhalten an Zäunen, Containern, Einkaufswagen ist wohl nicht so besonders sinnvoll, weil man dabei nie eine gerade Körperhaltung hat, die man zum Einradfahren benötigt. Besser wäre wirklich eine zweite Person, die einen stützt, bis man sich aufgerichtet hat und man dann versucht zu fahren.

Ich befürchte, dass ich von anfang an den „free-mount“ lernen muss … Mit Free-Mount wird das Besteigen des Einrads bezeichnet, bei dem man sich nirgendwo festhält. Er birgt aber das Risiko, sich am Schienbein zu verletzen … Das nächste mal mehr hierzu 🙂

 

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