Meine Hilfsmittel

Ich hätte neulich ein Gespräch mit einem Arbeitskollegen.

Er meinte, dass es fast nicht möglich sei, ohne richtigen Lehrer eine Sprache zu lernen. Woher solle mann denn wissen, dass man das, was man lernt, richtig lernt? Und wie solle man das Gelernte anwenden, wenn einen Niemand korrigiert?

Ich bin davon überzeugt, dass man ohne richtigen Lehrer und ohne richtige Japanischstunden auch Japanisch lernen kann.

Man benötigt:
Anki Vokabelkasten mit Audio-Downloader und Google TTS Plugin.
Lehrbücher. Unbedingt mehr als eins … Ich hab „Lasst uns zusammen Japanisch lernen 1“, Tae Kims Complete Guide to Japanese Grammar und Praktische Grammatik der japanischen Sprache (Martine Ebi).
Wörterbücher wie WWWJDIC
Tandem-Sprach-Webseite (z.B. http://lang-8.com)
Animes 🙂

Anki Vokabelkasten
Es ist wichtig, sich ein eigenes Deck zu bauen. Ich hab die Erfahrung gemacht, mit vorgefertigten Decks nicht klarzukommen. Aber das ist meine persönliche Erfahrung und jemand anderes ist vlt anders.

Das Audio-Downloader lädt die gleichen Audio-Samples runter, die es auf WWWJDIC auch zum Anhören gibt. Die Samples sind – glaub ich – von last.fm.

Das Google TTS Plugin ermöglicht das aussprechen von Sätzen oder Wörtern, die über den Audio-Downloader nicht downloadbar sind, weil es sie nicht gibt.

So hat man für jedes Wort und für jeden Satz schonmal ein Audio mit dem man die Aussprache lernen kann.

Lehrbücher
Ich hab entschlossen das „Lasst und zusammen Japanisch lernen 1“ Buch durchzuarbeiten. Wie jedes Buch, ist auch dieses Buch nicht perfekt. Oft wird irgendwas verwendet oder eingeführt, ohne es zu erklären. Und oft sind die Erklärungen zu unscharf, zu oberflächlich, …

Es ist daher wichtig, mehr als ein Lehrbuch zu haben. Tae Kim’s Guide to Japanese Grammar ist wohl das beste englischsprachige Buch, das man kaufen kann. Ursprünglich als Blog angefangen, hat es die Guide ins Buch-Format auf Amazon geschafft. Hab ich mir natürlich gleich bestellt 🙂

Die Qualität und der Informationsgehalt ist wirklich unglaublich!

Ich lerne allerdings nicht mit dem Buch, weil es vom Stoff her zu weit geht. Ich brauche einen Richtungsweiser in Richtung JLPT N5 und das Buch differenziert da nicht.

Wenn irgendwas nach der Grammar Guide noch unverständlich ist, dann benötigt man das dritte Buch von Martine Ebi. Das Buch entsprang wohl einem Vorlesungsskript und sieht aus, als wäre es ein gedrucktes Latex-Dokument. Finde ich aber nicht störend 🙂

Tandem-Sprach Webseite
Perfekt, um seine Übungsaufgaben aus dem Lehrbuch zu erledigen und diese dann von richtigen Japanern korrigieren zu lassen 🙂

So kann man japanisch üben und wird von Japanern korrigiert, bevor man sich etwas grundfalsches angewöhnt … Sehr zu empfehlen!

Animes
Mit Animes kann man gut sein Gehör trainieren. Man fängt an mehr und mehr rauszuhören und man versteht mit der Zeit Silbe für Silbe des gesprochenen und könnte sogar Sätze mitschreiben, um diese zu übersetzen.

Für die „Listening Comprehension“, wie sie vom JLPT gefordert wird, ist das sehr wichtig 🙂 Sonst kommt man mit gesprochenem Japanisch fast nirgends in Kontakt.

Fazit
Damit fahre ich momentan recht gut. Ich denke, dass ich jetzt schon den N5 ablegen könnte und ihn wahrscheinlich bestehen würde. Allerdings sind es noch ein paar Monate und ich hätte mich wohl wirklich zum N4 anmelden können …

 

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